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#1 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von OnlineRoman 30.12.2008 08:37

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Festtagsgedichte (Sonstige)

Im kommenden Jahr möchte ich eine umfangreiche Gedichte-Seite aufbauen.

Das erste Teilprojekt umfasst Gedichte zum Jahreszyklus, wobei der Jahreszyklus in drei Rubriken gegliedert ist:
* die Jahreszeiten
* Fest- und Feiertage
* die Monate

Im aktuellen Thread sollen FESTTAGSGEDICHTE eingestellt werden, und zwar OHNE Weihnachten, Ostern, Neujahr (dafür gibt es jeweils eine Extra-Rubrik)

Hierher gehören:
* Heilige Drei Könige
* Valentinstag
* Fastnacht
* 1. Mai
* Muttertag / Vatertag
* Pfingsten
* Kirmes
* Tag der Deutschen Einheit
* Erntedank
* Halloween

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#2 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von mande 30.12.2008 12:49

Muttertag
Gebt mir Zeit zum lesen.
@Manfred Schröder


So wie jedes Jahr zum Muttertag,
nebst Blumen, es ist ein Buch gewesen.
Sie bedankt sich froh, lächelt zag
und denkt, ´Ach, gebt mir auch Zeit zum lesen´!

Manfred
--------------------------------------------------------
Zen-Meister Ikkyû Sôjun zu einem Verzweifelten:
„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“

[ Editiert von mande am 01.01.09 11:06 ]

#3 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von MALEREIN 02.01.2009 20:53

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(Zum Muttertag)

Danke

Blumen die du mir heut geschenkt
ein Zeichen das du an mich denkst.
Ihr Anblick erfreut mein Herz,
verdrängen Traurigkeit und Schmerz.
Ein Strauß voller Schönheit
sind liebe Grüße von dir.
Dankbar erfreue ich mich daran
Freude die ich nicht zeigen kann.
Momente des Glückes
lange Zeit nicht gekannt
Gefühle waren zum Schweigen verbannt.
Heute konnte ich diese wieder spüren
lies mich vom Blütenduft verführen.
ich danke dir dafür.
Für Blumen, welche grüßen von dir.

Helga Gebhardt

#4 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von Midge 04.01.2009 13:45

Valentinstag

Du und Ich
© Martina Decker

Wäre ich ein Garten
du wärst die Rose
ich ein Haus
dann du der Zaun,
der sich schützend vor mich stellt

Wäre ich ein Buch
du wärst jedes Wort
ich dorrende Erde
dann du der Regen,
der segensvoll auf mich fällt

Wäre ich ein Schiff
Du wärst mein Hafen
ich die dunkelste Nacht
dann du das Licht,
das mich tröstend erhellt

Wäre ich ein Lied
wärst du die Melodie
Ich ein Gedicht
Du die Poesie
Ich eine…

Doch:
bin ich einfach nur ich
und
Ich liebe dich!

#5 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von mande 04.01.2009 15:49

Der Irrtum der Heiligen Drei Könige
@Manfred Schröder

Es war zur kalten Winterszeit,
nur Frost und Kälte, weit und breit.
Da zogen zu Köln am Rhein,
die Heiligen Drei Könige ein.
Suchten hier ein Kindelein,
mit dem Namen Jesulein.
Doch nicht zu Köln am Rhein!
Es muss doch in Bethlehem sein!

Manfred
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Zen-Meister Ikkyû Sôjun zu einem Verzweifelten:
„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“

[ Editiert von mande am 04.01.09 15:50 ]

#6 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von Midge 06.01.2009 15:44

Am Dreikönigstag
© Martina Decker

Heute am Dreikönigstag
Ziehen Kinder durch die Stadt
Teilen Gottes Segen aus
Schreiben ihn an jedes Haus
Danken lächelnd und mit einem Lied
Jedem, der was in die Büchse gibt

Caspar, Melchior und Balthasar
Heute wie in jedem Jahr
Ihre Initialen an der Tür
wünschen dir und mir:
Christus, segne dieses Haus
Und alle, die da gehen ein und aus.

[ Editiert von Midge am 06.01.11 9:53 ]

#7 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von Midge 12.01.2009 17:14

Fasching
© Martina Decker

Wenn
Der Teufel mit den Engeln lacht
Der Bär dem Kätzchen schöne Augen macht
Die Elfe sich in Dracula verliebt
Ein rosa Hase Drinks ausgibt

Wenn
Schmetterlinge tanzend schweben
netten Cowboys Küsschen geben
Batman in der Ecke steht
Und Suleika ihm den Kopf verdreht

Wenn
Sambamädchen fröhlich lachen
den Indianern schöne Augen machen
und das Burgfräulein beschwipst
mit einem Clown vorn an der Theke sitzt

Dann
Ist es Faschingszeit
Regiert mit froher Leichtigkeit
Gott Jokus seine Recken.
Ob Narren oder Jecken
Ein jeder frönt der Narretei
Denn schon
Am Aschermittwoch ist’s vorbei

#8 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von Midge 18.01.2009 11:58

Muttertag

Für Mama
© Martina Decker

Machst so vieles möglich
Was mir wichtig, doch nicht nötig
Bist mein Wunscherfüller

Streichelst meinen Kummer sanft
Fort mit zarter Hand
Bist mein Seelentröster

Ziehst mich immer wieder hoch
Ganz egal, wie tief das Loch
Bist mein Rettungsseil

Stellst dich schützend vor mich hin
Wenn ich in Gefahren bin
Bist mein Schutzengel

Erträgst mit stoischer Gelassenheit
Von mir heraufbeschwor’nen Streit
Bist mein Blitzableiter

Hältst mich fest, dass ich nicht zu weit treibe
Mich verliere in des Lebens großer Weite
Bist mein Rettungsanker

Gabst mir Wurzeln, die mich hielten
später Flügel um zu fliegen
Bist mein Zuhause

Danke…
Für das, was ist, was wird und war
für jeden Tag, für jedes Jahr
für jede Stunde und Minute

Ich wünsch dir alles Liebe, alles Gute
und dass wir immer zu einander steh’n
auch wenn wir irgendwann getrennte Wege geh’n

Ich bin so froh, dass es dich gibt
Mit einem Satz:
Ich hab dich lieb!

[ Editiert von Midge am 18.01.09 11:59 ]

#9 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von fontane 22.03.2009 12:14

Wo ist das?

Ein Ort, zu dem man immer

eine besondere Beziehung hat

Eine Tür, die sich für dich nie verschließt

Ein Geruch, der an Geborgenheit

und Wärme erinnert

Ein Gefühl, egal was man tut,

geachtet und geliebt zu werden

Ein Mensch, den man liebt und

stets im Herzen trägt

...das ist...zu Hause bei Muttern

#10 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von fontane 22.03.2009 12:15

Wer ist das?

Wer hat dich geboren unter Schmerz und Pein?

-das kann nur deine Mutter sein!

Wer ist die Frau, die dich am Besten kennt?

-das ist die Frau, die sich Mutter nennt!

Wer hat Antworten, wenn du sie fragst?

-das ist die Frau, zu der du Mutter sagst!

...und hast du Probleme und weißt keinen Rat

dann schreitet sie, deine Mutter, zur Tat

Drum heute hier ein...., was mir am Herzen lag,

Ich liebe dich! ....zum Muttertag

#11 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von fontane 22.03.2009 12:16

Nicht nur am Muttertag





Nicht nur am Muttertag sollst du der Mutter gedenken

Nicht nur am Muttertag sollst du ihr Aufmerksamkeit schenken

Nicht nur am Muttertag sollst du ihr Blumen bringen

Nicht nur am Muttertag sollst du ein Loblied auf sie singen

Nicht nur am Muttertag sollst du ihr Arbeit abnehmen

Nicht nur am Muttertag sollst du dich deiner Fehler schämen



Denn nicht nur am Muttertag war sie für dich da

***

Dieses Gedicht gibt es auch auf dem Blumenfotos-Blog

#12 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von fontane 22.03.2009 12:17

Muttertag



Oh, du, mein lieb Mütterlein,

ließest mich dein Herzblatt sein

Jeden Tag und immer wieder,

holtest du mir Sterne nieder

Was du aus mir gemacht,

drüber heute noch die Sonne lacht



Erst nun bei meinem eig´nen Kind,

weiß ich, was das für Sorgen sind

Erkenne, das was du getan,

das hatte Hintergrund und Plan

Und komm ich irgendwann dazu,

dann will ich ( das weiß ich ganz genau ) so sein wie du!

#13 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von fontane 22.03.2009 12:21

Sankt Martin



Mit der Laterne woll´n sie gehen

ganz viele bunte Lichtlein sehen

Haben sie den Holzstab in der Hand

sind sie ausser Rand und Band



Lauthals Lieder werden gesungen

Lampions hin und her geschwungen

und das Marschieren durch die Nacht

ist das, was ihnen Freude macht



Da kommt ein Mann auf einem Pferd

an seiner Seite hängt ein Schwert

vorbei an einem Bettelmann

ihm dünkt, dass er ihm helfen kann



Zerteilt er mit dem Schwerte schnell

seinen Mantel aus feinstem Fell,

auf dass der Bettler nicht mehr zitter

Martin heißt der edle Ritter

#14 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von Midge 10.05.2009 17:47

Muttertag
(c) Martina Decker

Heute
Werdet ihr sanft geweckt
von einem Küsschen
das nach Schokolade schmeckt

Heute
steigt euch Kaffeeduft
in die Nase
stehen frische Blumen
In einer Vase

Heute
gibt es nichts für euch zu tun
außer auzuruhn

Heute
ist Muttertag

#15 RE: Festtagsgedichte (Sonstige) von Silvia 3111 16.06.2009 17:47

Manchmal


Manchmal,
in sternenklaren Nächten,
wenn ich am Fenster steh`
dann sehe ich die Kindheit
und dann tuts meistens weh.

Wo lebst du jetzt? fragt sie mich.
Ich weiß nicht, schweige still.
Und hoffe, dass sie da bleibt,
doch scheint`s, dass sie nicht will.

Ich bin allein, sag` ich ihr,
doch sie hört nicht mehr zu,
noch immer will sie spielen,
gibt deshalb keine Ruh`.

Ich sehe, wie sie schwindet
zur Dunkelheit der Nacht.
Und läßt mich hier verharren,
ich hör` noch wie sie lacht.

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