#1 Nur zwei Sätze von Aikaterini Maria Schlösser 10.06.2015 13:06

Nur zwei Sätze

Endlich! Endlich ist meine neueste Kurzgeschichte zu Papier gebracht.
Ich habe in den letzten Jahren schon viele geschrieben, doch liegen diese Seiten in meiner Nachtischschublade. So sind sie in Griffnähe, wenn ich nicht einschlafen kann. Und das geschieht in letzter Zeit immer öfter.
Meine allerersten Schreibversuche sind in einer kleinen Truhe unter meinem Bett verschlossen. Denn diese Geschichten sind mein kleiner Schatz, auch wenn sie sprachlich unausgereift sind und ich sie niemals jemandem lesen lassen würde.
Aber mit dieser Erzählung werde ich an die Öffentlichkeit treten! Als erstes gebe ich sie meinen Eltern, danach meinen Freunden und danach der ganzen Welt! Es kribbelt in mir vor Aufregung und Vorfreude.
Jedoch muss ich die Kurzgeschichte zuerst noch Mal durchlesen. Wie peinlich, wenn irgendwo noch ein Fehler wäre! Ich bleibe bei einem Satz hängen: ›…er öffnete den Mund wie zum Schrei, doch kam nur Blut heraus.‹ Oh nein, das ist zu brutal, meine Mutter wäre angeekelt. So zensiere ich meinen eigenen Satz und streiche das Blut. ›… er öffnete wie zum Schrei den Mund, doch kam kein Ton heraus.
Ich lese weiter. ›Seine Finger strichen über ihren nackten Rücken und ließen sie erschaudern.‹ Vor Scham werden meine Wangen ganz heiß, wenn ich mir vorstelle, was mein Vater über diesen Satz denken würde. Das muss weg, unbedingt weg. ›Er strich über ihren Nacken und sah, wie die feinen Härchen sich aufstellten.‹ Das ist ja noch schlimmer! Ich streich den Satz einfach, so wichtig ist er nicht.
Dann ist es endlich soweit. Mit zitternden Händen überreiche ich meinen Eltern die Seiten. Während sie die Geschichte lesen, gehe ich rastlos in meinem Zimmer auf und ab und knete die Hände. Mein Vater liest ansonsten nur seine Zeitung, meine Mutter hingegen greift gerne zu Romanen. Was werden sie bloß sagen? Wie wird es ihnen gefallen?
Mit jedem Schritt, den ich die Stufen hinabgehe, krampft mein Magen mehr zusammen. Als erstes wende ich mich an meine Mutter. »Und?«, ist alles, was ich hervorbringen kann.
»Gut«, antwortet sie.
Ich lächle über das ganze Gesicht. Gut, wiederhole ich stumm mit den Lippen. Dann sprudelt eine Frage nach der anderen aus mir hervor. »Wie fandest du den Helden? Und die Nebencharaktere? Wie gefiel dir das Ende?«
»Auch gut«, ist alles, was sie sagt.
Das Lächeln weicht aus meinem Gesicht. Ich habe oft mit meiner Mutter über andere Bücher gesprochen und weiß, dass sie alles andere als einsilbig ist, wenn eins sie begeistert.
Schlaff hängt mein Arm mit den Blättern an mir herab, als ich mich zu meinem Vater drehe. »Du hast Probleme mit dem Dativ«, brummt er bloß. Er reicht mir die Seiten und verschwindet wieder hinter seiner Zeitung. Die unterstrichenen Stellen leuchten mir rot entgegen.
Das ist also alles. ›Gut‹ und ›du hast Probleme mit dem Dativ‹. Dafür habe ich mich also tagelang hingesetzt, jedes einzelne Wort überdacht, mein Herzblut vergossen. Ich steige die Treppen wieder hoch, fühle mich innerlich ganz leer. Als ich mich auf mein Bett setzte, fallen die ersten Tränen auf das Papier und verwischen die Tinte.

Am nächsten Tag geht es mir besser. Etwas besser.
Meine Eltern sind wohl einfach nicht meine Zielgruppe. Heute werde ich die Kurzgeschichte meiner Schulfreundin Beta zum Lesen geben. Gleich in der Kantine erzähle ich stotternd von meinen Schreibversuchen und schiebe ihr die Seiten über den Tisch zu.
Zu meiner Verwunderung packt sie gleich die Blätter und beginnt zu lesen. Mit dünner Stimme versuche ich sie davon abzuhalten. »Magst du es denn nicht lieber Zuhause in Ruhe lesen?«
Sie beißt krachend von ihrem Apfel ab und antwortet mir kauend: »Nein, das geht schon.«
Ein schmerzender Kloß bildet sich in meiner Kehle. Mit diesem Gelächter und Geschirrklappern ringsherum war es gar nicht möglich in die geeignete Stimmung für meine Geschichte zu kommen.
»Hm …«, murmelt Beta noch hinter den Seiten. Atemlos sehe ich auf. »Nicht schlecht, aber …« Sie legt das Papier zurück und entblößt ihre verkniffene, nachdenkliche Miene. »Warum schreibst du eigentlich nicht für Kinder?«
Ich blinzle überrascht. Ein geflüstertes »Was?«, ist alles, was ich herausbringe.
»Kinderbücher, eben!«, plappert Beta weiter. »Die mag jeder! Auch lassen die sich bestimmt besser verkaufen! Wer liest denn heutzutage schon Kurzgeschichten?«
Ich öffne den Mund, als die läutende Klingel mir das Wort abschneidet. Danach finde ich nicht mehr den Mut, zu antworten, nicke meiner Schulfreundin nur zu und stecke die Seiten wieder ein. Ich bin mir sicher, sie hat die Geschichte nicht einmal zu Ende gelesen.

Hier sitze ich nun vor dem Laptop, der einzigen Lichtquelle in meinem dunklen Zimmer, und versuche eine Erzählung für Kinder zu tippen. Immer wieder strecke ich meine Finger zur Tastatur aus, doch ziehe ich sie dann wieder zurück.
Ich presse die Hand auf meine müden Augen und schwenk meinen Drehstuhl herum. Was mache ich hier? Kindergeschichten liegen mir einfach nicht. Selbst wenn ich mich dazu zwinge, eine zu schreiben, wird es eine schlechte sein.
Ich lege meinen brummenden Kopf in den Nacken und starre zur Decke hoch. Verdammt ich weiß, dass meine Geschichten, so wie ich sie in meinem Kopf sehe, gut sind. Aber anscheinend erwecke ich nicht die gleichen Bilder in den Köpfen der Leser.
Ich muss besser werden. Aber wie? Wie soll mich ›Gut‹, ›du hast Probleme mit dem Dativ‹ und ›warum schreibst du keine Kindergeschichten?‹ besser machen?
Ich brauche Kritik. Ja, das ist es. Ausführliche Kritik. Von anderen Autoren.
Endlich tippe ich etwas an diesem Abend, doch ist es nur in der Suchzeile von Google nach einem geeigneten Schriftstellerforum. Nachdem ich mich bei einem angemeldet habe, kann ich meine Erzählung sogleich hochladen.
Danach werfe ich mich auf mein Bett. Obwohl ich zum Umfallen müde bin, kann ich nicht einschlafen. Für gewöhnlich würde ich jetzt in meinen alten Kurzgeschichten schmökern. Aber ich bin zu niedergeschlagen, um auch nur ein Wort meiner Feder zu lesen.

Am nächsten Tag bekomme ich die Kritik, nach der ich gesucht habe.
Mein Text wird in der Luft zerrissen, förmlich zerfleischt. Die Charaktere sind zu flach, es wimmelt an Füllwörtern und Phrasen, die Sprache ist zu umgangssprachlich, die Sätze zu verschachtelt, die Perspektive weicht ab bis hin zum katastrophalen Maße …
Mit jeder Kritik zerbricht etwas in mir. Sie lassen mir kein gutes Haar. Und schon wieder eine Phrase! Ach, es ist hoffnungslos. Ich lege die Hand über meine brennenden Augen und klappe den Laptop zu.
Ich werde nie wieder ein Wort schreiben.
Eine Erschütterung wandert durch meinen Körper, ich packe mein Notizheft und schmettere es gegen die Wand. Ich bin so eine Idiotin! Nichts weiter als eine Versagerin! Wie habe ich je glauben können, eine talentierte Schriftstellerin zu sein?
Vor dem Bett werfe ich mich auf die Knie und reiße die Truhe mit meinen Kurzgeschichten darunter hervor. Ich kralle die Hände in das Papier.
Ich werde sie zerreißen. Alle zerreißen.

Unter meinen Stiefeln knirscht der Schnee. Ich vergrabe die Hände in den Taschen meines Mantels. Neben mir gleiten die Laternen vorbei, die durch den Nebel der Abenddämmerung trübe leuchten.
Drei Monate ist es her, dass ich die Seiten meiner Kurzgeschichten in Händen hielt, um sie zu zerreißen. Ich habe es nicht gekonnt. Ich konnte es einfach nicht. Mein Herz verbot es mir. Meine verkrampften Finger lösten sich von den Blättern und strichen sie liebevoll glatt. Mochten meine Geschichten niemanden anderen gefallen, ich, ich liebte sie.
Ich hatte mir geschworen, kein Wort mehr zu schreiben. Und ich hielt mich daran. Stattdessen las ich. Viel. Ich las über Hauptdarstellen, Perspektiven, Handlungsstränge, Konflikte, Füllwörter, Phrasen, ich las einfach alles. In meinem Kopf fügte sich eins nach dem anderen zusammen. Ich begann zu verstehen. In der Tiefe zu begreifen.
Ich habe versucht mit dem Schreiben aufzuhören. Aber etwas ist in mir, das pulsiert und schreit, das zum Leben erweckt werden will. Und es kann nur geboren werden durch meine Fantasie.
Zuhause angekommen, streife ich mir hastig die Stiefel ab, den Weg die Stufen hinauf reiß ich mir den Mantel von den Schultern und werfe ihn achtlos in die nächste Ecke meines Zimmers. Sogleich schwing ich mich auf den Drehstuhl und rolle zum meinem eingestaubten Laptop hinüber.
Und dann schreib ich wieder. Endlich schreibe ich wieder.
Aber es ist anders.
Früher wenn ich geschrieben habe, war mein Kopf ganz leer und ich ganz in der Geschichte versunken. Nun habe ich das Gefühl, als würden meine Eltern rechts und links hinter mir stehen und mir über die Schulter blicken. Dahinter reihen sich alle meine zukünftigen Leser an. Ich will in die Geschichte eintauchen, doch ketten mich meine Gedanken über die Kritik an meinen Stuhl fest.
Nachdem ich dutzende Sätze eingetippt und wieder gelöscht habe, setzte ich mich daran meine alte Kurzgeschichte zu überarbeiten. Es kostet mich einiges an Überwindung, die Kommentare im Schriftstellerforum nochmals durchzulesen. Aber dann geschieht etwas, womit ich nicht gerechnet habe:
Ich lese so manch ein Lob heraus, das mir beim ersten Mal nicht aufgefallen ist. ›Der Hauptdarsteller hat Potenzial‹, ›aus der Geschichte ist noch einiges rauszuholen‹, ›du hast eine klare Sprache, wenn auch zu umgangssprachlich‹. Plötzlich ist die Kritik nicht mehr so niederschlagend, genau genommen bezog sich das meiste auf Kleinigkeiten. Und ich kann sie nun besser nachvollziehen, da ich so vieles über das Schreiben gelesen habe.
Puh. Bearbeiten ist schwer. Ganz anders als Schreiben. Nun beginnt die eigentliche Arbeit. Doch ich mache mir diese Arbeit. Nehme mir Satz für Satz vor und kämpfe mich durch die Seiten. Dabei knirschen meine Zähne und mein Gesicht verzieht sich zu Fratzen. Ich kaue auf meiner Unterlippe, an den Fingernägeln kann ich nicht nagen, da ich die Hände zum Schreiben brauche.
Es wird besser werden. Bestimmt wird es mit der Zeit besser werden.

Ich brauche doppelt so lang zum Überarbeiten, als ich zum Schreiben gebraucht habe.
Dutzende Male war ich kurz davor gewesen, die verbesserte Kurzgeschichte auf dem Schriftstellerforum hochzuladen. Doch habe ich jedes Mal gekniffen und stattdessen wieder und wieder die Seiten durchgelesen auf der Suche nach Fehlern. Irgendwo zwischen den Buchstaben halten sie sich versteckt, ich weiß es! Und es macht mich wahnsinnig!
So auch jetzt. Das Papier raschelt zwischen meinen Fingern, während ich mich auf dem Drehstuhl kreisen lasse. Ich lese so lange, bis die Wörter vor meinen Augen verschwimmen.
Tu es!, fordere ich mich selbst auf. Tu es einfach!
Doch ich habe Angst.
Meine Hand ruht auf der Maus. Sie zittert. Es ist nur ein Klick. Ein Klick.
Und dann tue ich es.

Meine Angst war berechtigt. Denn auch dieses Mal bekomme ich seitenlange Kritik. Und dabei habe ich geglaubt, besser geworden zu sein.
Ich lasse die Kommentare einen Tag ruhen, atme tief durch und lese sie noch einmal. So viele Fehler … Warum habe ich sie nicht selbst gesehen? Ich vergrabe mutlos das Gesicht in den Händen. Hat es überhaupt einen Sinn, mit meinen Erzählungen an die Öffentlichkeit zu gehen? Oder wäre es besser, wenn ich sie für immer in meiner Truhe verschließe?
Zwischen meinen Fingern sehe ich einen roten Punkt auf dem Bildschirm aufleuchten. Es ist die Nachricht über eine neue Kritik. Ich weiß nicht, ob ich noch mehr verkraften kann. Andererseits ist es besser, wenn ich es gleich hinter mir bringe, sonst mache ich heut Nacht wieder kein Auge zu.
Als ich den ersten Satz lese, sinkt langsam meine Hand von meinem Gesicht. ›Ich mag deine Geschichte sehr! Sie ist so mystisch und verträumt.‹ Es folgen einige Verbesserungsvorschläge, aber auch weiteres Lob. Ein Lächeln schleicht sich in mein Gesicht und wird immer breiter.
Es gibt sie. Es gibt Leser da draußen, denen meine Art zu Schreiben gefällt.

Voller Begeisterung öffne ich eine leere Seite und will mit der neuen Erzählung beginnen, die mir bereits seit Tagen im Kopf schwirrt.
Aber es will mir einfach nicht gelingen, die richtigen Worte zu finden. Wieder stehen die Phantome meiner Eltern und Kritiker hinter mir und sehen mir kopfschüttelnd über die Schultern. Ich raufe mir mehr die Haare, als dass ich etwas schreibe.
Irgendetwas fehlt. Was ist es bloß, das mich zurückhält? Wieso kann ich nicht mehr schreiben?
Langsam blicke ich auf, als ich beginne zu verstehen. Ich starre auf die Zeile, in dem der Held meiner Geschichte sich seinem Feind stellt. Auf einmal wird es mir klar: Ich kann nicht über Mut schreiben, wenn ich selbst nicht mutig bin.
Meine Hände strecken sich zurück zur Tastatur. Ich werde mutig sein. Werde alle Ketten sprengen.
Meine Finger huschen über die Tasten, Buchstabe reiht sich an Buchstabe, Wort an Wort, Satz an Satz. Die Phantome meiner Eltern und Kritiker verblassen hinter meinem Rücken und lösen sich in Rauch auf. Mein Zimmer zerbröckelt um mich herum, hinter den zerfallenden Wänden breiten sich Wälder, Berge und Meere aus. Ein Schwarm Vögel saust seitlich an mir vorbei, dann gleitet der Schatten eines Drachen über mich hinweg.
Ich bin zurück. Zurück in der Welt der Fantasie.
Ich bin wieder frei.

Viel Zeit ist vergangen.
Über mir schießt pfeifend eine Feuerwerksrakete nach der anderen in den Nachthimmel und zerspringt in tanzende Funken. Ich muss lächeln, wenn ich an das Jahr zurückdenke.
Inzwischen habe ich so viel geschrieben. Und so viel mehr überarbeitet. Und um einiges mehr an Kritik eingesteckt.
Jetzt esse ich ruhig einen Apfel, wenn ich Kommentare durchlese. Über manchmal lache ich sogar, wenn ich eine Anmerkung zu kleinlich finde. Einige wische ich sogleich zur Seite, weil ich weiß, dass der Vorschlag nicht zu mir und der Erzählung passt. Denn nur ich kenne das Innerste meiner Charaktere, ich bin der Puls der Geschichte.
Ich schreibe nicht mehr, was andere gerne geschrieben hätten und es nie getan haben. Ich schreibe das, was meine Seele mir zuflüstert.
So vieles habe ich dieses Jahr gelernt. Doch vor allem eines: Mut. Es braucht keine Ungeheuer, um mutig zu sein. Mutig zu sein bedeutet, die eigene Furcht zu überwinden und den Weg zu gehen, der für einen selbst der richtige ist.
Erst jetzt, nachdem ich mich von meinen Ängsten befreit habe, wird mir klar, wie sehr ich mich gefürchtet habe. Ich hatte Angst davor, meine Eltern zu enttäuschen, Angst ein Fehler zu begehen, Angst nicht gut genug zu sein.
Der Mut hat mich befreit.
Ich tauche die Hand in meine Manteltasche und lege die Finger zärtlich um die gefaltete Kurzgeschichte, mein neuestes Werk. Ich war mutig, als ich diese Seiten schrieb. Und ich werde jetzt mutig sein, indem ich sie im Forum veröffentliche.
Zu all meinen Lesern sage ich nur zwei Sätze:
Das bin ich. Und so schreibe ich.

#2 RE: Nur zwei Sätze von baroque 11.06.2015 17:45

Ja, ja...ein echtes Dichterleben. Der ewige Kampf um Form und Inhalt. Und darüber hinaus, wenn man
deinem Vater kann Glauben schenken, der Kampf mit dem Dativ, welcher bekanntlich dem Genitiv sein Tod sein soll.
Warum eigentlich? Keine Ahnung!

Lob und Kritik. Ja... wenn Leute das Werk mit einem gut loben, sind sie meist nur freundlich, wie meine Frau, wenn ich
ihr mal wieder etwas Gereimtes zeige. Wobei das gut noch erhöht wird, mit einem , ja, ja, ganz schön gut!

Und Leute, welche kritisieren, sind sowieso nur Spielverderber!
So will ich denn auch kein Spielverderber sein und mich
dem SchwabeninÖsterreich mit einem Top anschliessen und auf ein freundliches ´gut´ verzichten!

Mit Grüssen
baroque-mande
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Künstler schaffen ihre Werke; die Kritiker stellen sie
dann in Kunst oder Krempel!
(baroque)

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