#1 Der Tierfreund von AntiGmVler2 23.03.2016 11:48

Seht nur her, wie gut ich bin,
ach wie edel ist mein Sinn!
Ich brauch’ die Menschen nicht zum Leben,
wie könnten sie mir Liebe geben?
Das Tier alleine ist mir Freund,
mit ihm bin geistig ich vereint.
Nur Tiere zeigen Menschlichkeit,
und adlige Erhabenheit.
Alleine sie sind menschenwürdig,
dem Schöpfer wahrhaft ebenbürtig.
Wie edel ist des Hundes Geist,
der sich in seinem Blick erweist,
und selbst im Aug’ der dicksten Säue
liegt Lieblichkeit und echte Treue.
Ich kämpfe für ihr Lebensrecht,
denn wer sie schlachtet, der ist schlecht!
So bin in dieser bösen Welt
ich ganz allein auf mich gestellt
und bleibe außer meinen Hunden
nur Säuen und mir selbst verbunden.

#2 RE: Der Tierfreund von baroque 23.03.2016 14:12

Nun, Anti usw,
das einzige Tier, welches ich je schlachten werde, ist ein Schwein;
mein Sparschwein.
Doch bei meinen stets leeren Taschen, wird es
noch lange leben und mich wohl noch überdauern!

Ja, gerne gelesen, dein ´Hohes Lied der Liebe´ zum Tier Ein Gedicht,
welches mit seinem feinen Humor jedweden Kitsch vermeidet.

Bei diesen deinen Zeilen:
´und selbst im Aug’ der dicksten Säue
liegt Lieblichkeit und echte Treue´,


muss ich an Jolanthe denken, das Schwein eines Bauern in der Nähe,
und komme nicht umhin, es so zu sagen:

´und selbst im Aug’ der dicksten Säue
liegt Lieblichkeit und feine Schläue`!


Mit Grüssen
baroque - mande
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Wenn ein Schwein kein Schwein mehr hat,
dann ist sie eine arme Sau.

baroque - mande

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